Ein wichtiger Dünger für Ackerkulturen und Grünland

Notwendigkeit der Schwefeldüngung

Schwefel hat sich als wichtiger Dünger für Ackerkulturen und Grünland erwiesen. Dennoch wird er auf den meisten Ackerflächen nicht regelmäßig ausgebracht.

Schwefelmangel ist inzwischen ein weit verbreitetes Phänomen. In Großbritannien z. B. werden durch Schwefelanwendungen bei Winterweizen Steigerungen der Erntemenge um bis zu 30 % und im Durchschnitt um 6 % erzielt. Bei Kohlgemüse ist der Nutzen noch höher. Versuche haben ergeben, dass bei Winterraps eine Ertragssteigerung um bis zu 80 % erreicht werden kann.

Die HGCA, eine Behörde für Getreideanbau in Großbritannien, hat kürzlich einen Hinweis im Hinblick auf Schwefel für Getreide und Raps veröffentlicht.

FLÄCHE IN GB, AUF DER DIE ACKERKULTUR MIT SCHWEFEL VERSORGT WIRD, IN %
FLÄCHE IN GB, AUF DER DIE ACKERKULTUR MIT SCHWEFEL VERSORGT WIRD, IN %

Der Schwefeleinsatz bei Nutzpflanzen bleibt jedoch nach wie vor gering. Nur bei 42 % des angebauten Getreides erfolgt eine regelmäßige Ausbringung. Bei Raps erhalten trotz der nachgewiesenen Vorteile nur 65 % der Kulturen den Schwefel, den sie benötigen. Obwohl fast alle Nutzpflanzen von einer Schwefeldüngung profitieren würden, wurde sie möglicherweise aus einem Mangel an kostengünstigem, leicht verteilbarem Düngemittel eingeschränkt.

In der Vergangenheit hatten in den Industrieländern Ackerkulturen und Grünland ausreichend Schwefel. Die Verbrennung von Kohle hatte immer dafür gesorgt, dass viel Schwefel über atmosphärische Ablagerungen zugeführt wurde.

Durch Rauchgasentschwefelung hat der Gesetzgeber dafür gesorgt, dass diese Einträge nur noch einen Bruchteil der ehemaligen Menge ausmachen. Infolgedessen leiden große Teile der landwirtschaftlich genutzten Flächen unter Schwefelmangel, insbesondere solche mit leichteren Böden oder geringen Niederschlagsmengen.

SCHWEFELEMISSIONEN (ALS SO2) IN EINIGEN WESTEUROPÄISCHEN LÄNDERN
UNECE/EMEP, 2010
Schwefelemissionen in einigen westeuropäischen Ländern

Stickstoff (N) und Schwefel (S) sind zwei wesentliche Bestandteile von pflanzlichem und tierischem Eiweiß. Weil Schwefel aus der Atmosphäre inzwischen nicht mehr frei verfügbar ist, wird überall dort, wo Stickstoff ausgebracht wird, auch ein ausgleichender Schwefeldünger benötigt. Dies sichert Ertrag und Qualität.

Leguminosen wie Erbsen, Bohnen, Luzerne und Klee, die Stickstoff aus der Luft aufnehmen, aber keinen Schwefel mehr auf diesem Weg gewinnen können, werden mit ziemlicher Sicherheit auf einen Schwefeldünger ansprechen.

Auf dieser Website über Polysulfat stellen wir Ihnen den Schwefeldünger Polysulfat vor. Dieses neue Produkt wird aus bergmännisch abgebautem Polyhalit hergestellt. Die Mine liegt in Großbritannien. Der Polysulfatdünger enthält 19 % S (48% SO3) und ist eine zuverlässige und leicht verfügbare Schwefelquelle.